• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Neue Westfälische Juli 2001

E-Mail Drucken PDF

Wück sucht zweites Glück
FUSSBALL: Arminias Offensivspieler greift wieder an


Bruck an der Mur.
Das neue Spielsystem des DSC Arminia Bielefeld mit nur einem zentralen Stürmer und zwei sehr offensiven Außen hält Christian Wück für sich "wie auf den Leib geschneidert". Für ihn habe eine neue Runde begonnen. "Ich möchte da anknüpfen, wo ich letzte Saison angefangen bin", nennt der 28 Jährige seine Zielsetzung.

Los ging's 2000/01 mit vier Arminen Siegen, zu denen Wück als Torschütze und Vorbereiter maßgeblich beisteuerte. Doch es folgten auch bald schlechtere Begegnungen und vor allem der Trainerwechsel. "Just zu dem Zeitpunkt hatte ich wieder Riesenprobleme mit meinem Knie"
erinnert sich der Mann mit dem Meniskus eines Toten, "irgendwie habe ich danach nie mehr den Anschluss geschafft."
Es gab zwar rare Lichtblicke, wie jenen 4:1 Heimsieg über den FSV Mainz 05, bei dem sich Wück noch einmal als zweifacher Torvorlagen Geber auszeichnete.
Aber es überwogen die Selbstzweifel: "Ich wusste nie, ob das Knie hält oder nicht; da hat sich ziemlich viel im Kopf abgespielt." 
Die Meisterschaftspause hat der einstige Wolfsburger genutzt, sich gesundheitlich noch einmal richtig durchchecken zulassen. Wück: "Ich gehe regelmäßig zur Kernspin Tomographie. Und alle letzten Untersuchungen belegen, dass das Knie wieder absolut okay ist." Die Diagnose der Ärzte bestätigt sich täglich im Training: "Die Intensität ist doch ziemlich hoch, aber ich verspüre bisher keinerlei Beschwerden."
Die befreiende Wirkung des Gesundheits Bulletins war gleich im ersten Testspiel zu sehen, als Christian Wück sich zum 3:2 Sieg in Paderborn in die Torjägerliste eintrug. Nachzulesen auch auf der eigenen Homepage, mit der Christian Wück seit gut einem Monat im Netz ist und für die in den ruhigeren Minuten des derzeitigen Trainingslagers neue Bilder gemacht werden.
Bei der nächsten Aktualisierung der Seite wird Wück mitteilen können, dass er beim 5:1 Sieg in Hartberg mit einem Direktschuss nach Flanke von Jörg Bode den schönsten Treffer der Partie erzielte. Am liebsten wäre es dem Hobby Internet Surfer, wenn Ende Juli die Homepage Nachricht dazukäme: Ich stehe in der Anfangsformation für den Punktspielauftakt gegen Babelsberg.

 


Design by i-cons.ch / etosha-namibia.ch